Über uns

Alles Nichts Oder?

Im Oker11 media house wohnen genau jene, die eigentlich den ganzen Tag damit beschäftigt sind, irgendwelchen Leuten irgendwelche Sachen anzudrehen. Jeden Tag wollen wir etwas verkaufen, acht Stunden am Tag, fünf Tage die Woche. Meinen Sie nicht auch, da wird man irgendwann bräsig im Kopf?

In einer unserer aufwändig durchgeführten Teamsitzungen haben wir daher entschieden, wir wollen auch einmal Nichts verkaufen. Und siehe da, es sprudelte nur so vor Ideen, wo überall Nichts drin ist. Unser Creativdirector Kerstin entdeckte nichts auf ihrem Konto, Designerin Jacqueline im Cocktailglas und unsere Auszubildende Lara in ihrem Hausaufgabenheft. Sogar unser Chef Tom war mit nichts zufrieden. Und Jutta (die macht unsere Verwaltung) meinte, das sei doch nichts.Tanja, Jessica und Sandra hatten zum Workshop nichts beizutragen, wofür wir ihnen noch heute danken.

Entscheidend war aber die Erkenntnis, wo nichts ist, kommt auch nichts hin. Selbst der Teufel sch..., na, Sie wissen schon, oder?

Ach, da haben wir ja noch etwas vergessen. Zum einen unseren Dieter, den Texter. Der schreibt komplizierte und ellenlange Texte, obwohl er nichts zu sagen hat. Und zum anderen, last but not least, der Beitrag unserer Vertriebsabteilung. Die haben nichts verkauft! Ist das nicht toll?

Warum wir so etwas hier machen?

Weil wir uns alle mehr Gedanken machen sollten, wo und wie wir einkaufen. Eine offene Welt für alle ist zweifelsohne eine wunderbare Vision. Aber wir müssen die Konsequenzen zur Kenntnis nehmen. Einfach weitermachen führt definitiv in den Untergang. Die Herren Microsoft, Apple, Google, Amazon oder Ali Baba sind nicht die neuen Götter einer neuen Ordnung, sondern schlicht und ergreifend Heuschrecken auf Beutezug. 

Wir müssen wieder lernen, lokal oder regional zu denken. Nicht Quantität ist die oberste Maxime, sondern Qualität. Auch wenn die dann ein paar Euro mehr kostet. Und wenn es meinem Nachbarn gut geht, dann geht es auch mir gut.

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